3.3.2011, Donnerstag

Heinz Piontek und Leipziger Buchmesse

Die Kapazitäten eines jungen Verlags reichen nur für einen ordentlichen Buchmessenauftritt im Jahr: Deshalb werden wir nicht auf der nun anstehenden Leipziger Schau vertreten sein. Zur Frankfurter Buchmesse im Oktober sind Sie wieder herzlich an unserem Stand willkommen und können dann drei Neuerscheinungen begutachten. Und hiermit möchten wir Ihnen bereits das nächste Buch ankündigen, das im April erscheinen wird.
Wir freuen uns sehr und sind sogar ein bisschen stolz, ein sehr anspruchsvolles und - hier darf man dieses ausgewaschene Wort in seiner eigentlichen Bedeutung nutzen - schönes Buchprojekt anvertraut bekommen zu haben. Es handelt sich um das Frühwerk des leider ins Abseits geratenen Schriftstellers Heinz Piontek (1925-2003), der 1976 mit Deutschlands wichtigster Literaturweihe, dem Georg-Büchner-Preis, ausgezeichnet wurde. Wir sind geehrt, die wertvollen Texte dieses Autors neu herausgeben zu dürfen. Das Buch "Ich höre mich tief in das Lautlose ein" können Sie bereits jetzt vorbestellen. An dieser Stelle werden wir Sie in den kommenden Wochen mit mehr Informationen zum Buch sowie zum Leben und Werk Pionteks bekannt machen.

7.1.2011, Freitag

Start ins Jahr 2011

Wir wünschen allen Lesern das Beste für 2011 - freilich auch Freude mit neuen Büchern, die wir gerade für Sie vorbereiten. Großen Zuspruch fand unsere Weihnachtsverlosung. Hier seien die Gewinner nachgereicht: Christian Sander aus Berlin, Rainer G. Kellner aus Floh-Seligenthal sowie Horst Rudolph aus Wernshausen. Gewinner Christian Sander sandte uns freundlicherweise untenstehendes Foto: Das Buch "Seume und Münchhausen" in der Berliner Seumestraße!

Seume in der Berliner Seumestraße

30.12.2010, Donnerstag

Presseartikel

In einem Bericht über Thüringer Verlage (seit 1989/90 wurden 86 gegründet) auf der Kulturseite des Freien Wortes erschienen auch wir. Robert Eberhardts heißt zwar Robert Eberhardt und wir sorgten auf der Frankfurter Buchmesse für Schlagzeilen, nicht auf der Leipziger - doch freut uns die Erwähnung trotzdem.

Freies Wort, 12.12.2010

6.12.2010, Montag

Der Winter hat Deutschland erreicht, fehlen nur noch die passenden Bücher für die Weihnachtstage.

Frohe Weihnachten, guten Start ins neue Jahr und Vorschau 2011

Nikolaustag, Weihnachten ist nicht mehr fern und nicht nur unsere treuen Kunden denken hoffentlich bei der Suche nach anspruchsvollen Geschenken auch an unsere Bücher. Die beiden Neuerscheinungen dieses Jahres passen ebenso unter den Weihnachtsbaum eines jeden geschichts- und kulturinteressierten Lesers wie unsere "älteren" Bücher. Bestellen Sie bis zum 19.12.2010 und unsere Bücher erreichen Sie versandkostenfrei bis zum Weihnachtstag.
2010 war ein wichtiges Jahr für uns: unser als "Nebenbeschäftigung" geführter Verlag wurde bereits zwei Jahre, veranstaltete zwölf Lesungen und war erstmals auf der Frankfurter Buchmesse mit einem eigenen Stand vertreten. Zwei im Jahr produzierte Bücher sind nicht überaus viel, doch bündeln wir unsere Kräfte auf die Publikationen, die uns wirklich wichtig sind. 2011 werden weitere Schritte auf dem Weg zum deutschlandweit wahrgenommenen Verlag beschritten werden. Auf der Buchmesse im Herbst werden wir erstmals ein klassisches Programm präsentieren, also mehrere gemeinsam vermarktete Publikationen, die thematisch weit über unsere bisherigen Schwerpunkte (Literaturgeschichte, Thüringen) hinausreichen werden. Wir freuen uns mit Ihnen als Leser weitere werthaltige Bücher zu kreieren, die bilden, bewegen und erfreuen. Ihnen eine frohe Weihnacht und einen energischen Start ins Jahr 2011!

5.12.2010, Sonntag

Weihnachtsgewinnspiel! (Einsendeschluss 16.12.2010)

Am 2. Adventssonntag öffnen wir bereits den Geschenkesack für Sie: Wir verlosen je ein Buch "Seume und Münchhausen", "Andreas Wiß: Gedichte" und "Trollsche Schuljahre". Senden Sie einfach bis 16. Dezember eine Email mit dem Stichwort "Weihnachten 2010" an kontakt@wolffverlag.de. Die drei Gewinner werden vor dem Weihnachtsfest bekannt gegeben und ihnen wird eines der drei Bücher durch Schornstein (oder doch via Briefkasten) noch vor dem Heiligen Abend zugestellt werden. Ein zusätzliches Geschenk auf dem Gabentisch? Machen Sie mit! Viel Glück!

21.10.2010, Donnerstag

Presseaufmerksamkeit

Hier lesen Sie einen Artikel der "Thüringer Allgemeinen" vom 11.10.2010 über die Buchmesse in Frankfurt mit Erwähnung des Wolff Verlags. Kleine Korrektur: Robert Eberhardt gründete den Verlag mit 21 Jahren, jetzt ist er bereits 23 Jahre.

Thüringer Allgemeine

18.10.2010, Sonntag

Nach der Messe ist vor der Messe

Fünf Tage Frankfurter Buchmesse - ein wahrer Kraftakt und für uns eine erlebnisreiche und erfolgreiche Woche. Für den Wolff Verlag war es die erste Messe mit eigenem Stand. Mit fünf Büchern traten wir auf, gestalteten unseren Stand als kleines historisches Kabinett, passend zu den Themen unserer bisherigen Bücher. Viele Gespräche ergaben sich an den Messetagen - über den Verlag, die Bücher, unsere Zukunftspläne. Einige Presseberichte konnten erreicht werden, unser Stand war u.a. im MDR zu sehen und der Thüringer Wirtschaftsminister Matthias Machnig informierte sich über unsere Arbeit. Wir konnten viel lernen und freuen uns bereits jetzt auf das nächste Jahr. Dann werden wir in Frankfurt erstmals mit einem richtigen "Programm" auftreten, also einer ganzen Reihe von Neupublikationen. Wir danken allen, die unseren Stand sowie unsere trotz allen Kräfteschwunds veranstaltete Lesung aus "Seume und Münchhausen" besuchten (ebenfalls die Lesung am 4. Oktober in Heidelberg)! PS: Zur Leipziger Buchmesse werden wir keinen eigenen Stand haben, Verleger Robert Eberhardt wird aber an den Messetagen zugegen sein.

Unsere Messefotos können Sie in unserem Facebook-Profil anschauen.

30.9.2010, Donnerstag

Frankfurter Buchmesse!

Am Mittwoch öffnen sich die Messetore und es geht los: die erste Frankfurter Buchmesse mit dem Wollf Verlag! Bis dahin ist noch viel zu tun, denn auch ein kleiner Stand will gefüllt sein und so muss rechtzeitig alles in Frankfurt angekommen sein: Bücher aus dem Verlagslager in Thüringen, der Verleger vom Studienort Paris, Materialien für den Standbau aus ganz unterschiedlichen Orten und Helfer und Freunde aus ebenso verstreuten und fernen Ecken. Man lernt Frankfurts Lage inmitten Deutschlands und am internationalen Flughafen so erst wirklich schätzen. Auch die ersten Termine und Presseanfragen möchten koordiniert werden und lassen bezüglich des Stressfaktors schon jetzt einige Herausforderungen erwarten... Doch wir freuen uns auf neue Bekanntschaften und Begegnungen und laden Sie recht herzlich zu einem Besuch an unseren Stand ein! Aktuelles von uns können Sie an den Messetagen auf unserer Facebookseite lesen. Kommen Sie zu uns und unseren Büchern! Bis dann!

12.9.2010, Sonntag

Noch vier Wochen bis zur Frankfurter Buchmesse...

Weniger als vier Wochen, dann beginnt am 6. Oktober die Frankfurter Buchmesse, die internationale Drehscheibe der Verlagswelt, der Höhepunkt des Jahres für viele Autoren und Leser. Mehr als 7000 Aussteller werden sich präsentieren und rund 300.000 Besucher auf die Suche nach neuem Lesestoff gehen. Auch wir werden erstmals dabei sein und uns an einem eigenen Stand präsentieren. Wir laden Sie ein, uns zu besuchen. Wir werden Ihnen etwas für den Geschmackssinn bieten - für den intelektuellen ebenso wie für den kulinarischen.

9.9.2010, Donnerstag

Lesungen im August - Rückblick

Ein bewegter Monat war für uns der August: mit fünf Lesungen traten wir in Erscheinung. "Seume und Münchhausen" konnte an für Johann Gottfried Seume wichtigen Orten - Vacha (wo er für das hessische Militär angeworben wurde), Grimma (wo er als Korrektor für Göschen tätig war) und Lützen (wo sein schriftlicher Nachlass aufbewahrt wird) - vorgstellt werden. Die Reaktionen des Publikums waren interessiert und es ist schön zu wissen, wenn Bücher (mit denen ja auch immer etwas ausgedrückt, vermittelt werden möchte) stetig mehr Leser findet. Einen Artikel über die Lesung von Robert Eberhardt in Lützen aus der Mitteldeutschen Zeitung lesen Sie hier:

Mitteldeutsche Zeitung, 2.9.2010.

19.8.2010, Donnerstag

Weitere Lesung und Buchanzeige

Eine weitere Lesung aus "Seume und Münchhausen" findet am Montag, 23. August 2010, im Johann Gottfried-Seume-Gymnasium Vacha statt. Robert Eberhardt wird den Autor vor zwei Klassen der Jahrgangsstufe 11 vorstellen.

Eine kurze Buchvorstellung erschien zudem in den Mitteilungen des Vereins für Hessische Geschichte und Landeskunde Kassel (Nr. 51, Juli 2010).:

Mitteilungen des Hessischen Geschichtsvereins 2010

6.8.2010

Lesungen im August

Im August bieten wie Ihnen, liebe Leser, fünf Lesungen aus unseren Neuerscheinungen!

Frau Dr. Liselotte Riedel wird aus ihrem bereits viel gekauften und gelesenen Buch "Das Gespenst vom Frankenstein" erneut in Bad Salzungen und erstmals in Schmalkalden lesen. (Details auf der Startseite). Alle Interessierten sind dazu herzlich eingeladen.

Robert Eberhardt wird mit "Seume und Münchhausen" an drei echten "Seume-Orten" lesen. Am 13. August wird er das Buch in Vacha in der Rhön vorstellen, dort wo sich für den jungen Seume 1781 die Lebensweichen neu stellten, als er von hessischen Werbern angeworben wurde, anschließend nach Amerika übersetze und dort seinen Freund Münchhausen kennenlernte.
Am 26. August wird eine Lesung in Lützen stattfinden, wo die meisten Dokumente und Realien von Seume archiviert sind. Und schließlich geht es am 27. August nach Grimma. Das dortige "Seume-Haus", einst Druckerei von Seumes Arbeitsgeber Göschen, ist heute das einzig erhaltene Gebäude, in dem der Schriftsteller wirkte. (Uhrzeiten der Lesungen finden Sie auf der Startseite)

Zur Lesung in Grimma folgende Pressemitteilung des dortigen Seume-Vereins Arethusa, Grimma:


Das Seume Jahr, anlässlich des 200. Todestags von Johann Gottfried Seume, ist noch längst nicht zu Ende! Viel versprechend wird die Buchvorstellung am 27. August 2010 im Seume-Haus sein: „Seume und Münchhausen“ von Robert Eberhardt, Autor und der jüngste Verleger Deutschlands.

Johann Gottfried Seume hatte Karl von Münchhausen (1759-1836) – Vetter des so genannten „Lügenbarons“ – während seines Nordamerika-Aufenthaltes kennen gelernt, woraus sich eine enge Freundschaft entwickelte. 1797 erschien ein kleiner Lyrikband „
Rückerinnerungen von Seume und Münchhausen“, in dem die Freundschaft dieser unterschiedlichen Männer lyrisch gegenseitig gewürdigt wird. Diese seltene Sammlung wird als kommentierter Neudruck in Robert Eberhardts Publikation abgedruckt. Daneben erfährt der Leser viel über Seume und seine Zeit.

Alle Interessenten sind zu der Buchvorstellung herzlich eingeladen. Die Veranstaltung am Freitag beginnt um 19 Uhr. Der Eintritt beträgt 2,- €.

25.7.2010, Mittwoch

Lesung vor Ort

Einen weiteren Bericht über unseren Titel "Das Gespenst vom Frankenstein" und eine Lesung der Autorin in Bad Salzungen wollen wir Ihnen heute präsentieren (Zum Vergrößern bitte darauf klicken):

erschienen im Juli 2010 in "Hallos Thüringen"

17.6.2010, Donnerstag

Die schreibenden Leser... Leserzuschriften an den Wolff Verlag

Ab und zu erreichen uns Zuschriften von Lesern. Darüber freuen wir uns immer. Das Büchermachen ist dadurch keine einseitige Angelegenheit! Die Lektüre eines guten Buches macht denjenigen, der es liest, oft ein bisschen schlauer, erweitert manchmal den Blick auf die Welt, vertieft das Gefühl oder ändert gar in seltenen Fällen in der einen oder anderen Weise. Heute möchten wir Ihnen einige Lesermeinungen wiedergeben und Sie ermuntern, uns zu schreiben. Wie gefallen Ihnen unsere Bücher? Was findet Ihr Wohlwollen, was Ihre Kritik?


Meinungen zu "Seume und Münchhausen"

Meiner Ansicht nach haben Sie vier wichtige Kriterien erfüllt: Sie haben detektivisch nach Quellen gesucht, Sie haben diese Quellen klug ausgewertet, Sie haben den aktuellen Stand der Seume-Forschung berücksichtigt und Sie haben selbst für Laien verständlich geschrieben.

Karl-Wolfgang Biehusen, Betreiber von
www.seume.de

Zunächst einmal bin ich darüber erstaunt, dass sich ein 22-Jähriger daran macht, ein Buch über zwei Männer zu schreiben, deren Freundschaftsbeziehung vor genau 200 Jahren durch den Tod des einen zu Ende ging. Es gehört eine Portion Kühnheit dazu, sich in diesem Alter auf das Thema „Männerfreundschaft“ einzulassen. Zum einen wissen die wenigsten jungen Menschen heute mit dem Begriff noch etwas anzufangen, zum anderen wird er vor dem Hintergrund der Gender-Ideologie mitunter eine völlig andere Bewertung erfahren.
Aber vielleicht hat die Beziehung dieser beiden historischen Gestalten Sie ja gerade deshalb gereizt, weil beide ja etwa in Ihrem Alter waren, als sie sich erstmals begegneten. Auf jeden Fall ist es die völlig unterschiedliche Sozialisation der beiden - der eine Adeliger und Offizier, der andere aus einfachen Verhältnissen, der zum Waffendienst in Übersee angeworben wird -, und der Umstand, dass sie in dem nordamerikanischen Feldlager zufällig aufeinander treffen, dass beim Leser eine zunehmende Neugier darüber geweckt wird, wie es mit den beiden denn ausgeht.
Faszinierend für den heutigen Leser ist, wie nach räumlicher Trennung beide in Verbindung bleiben, indem sie sich Briefe in Gedichtform schreiben. Gut, Seume hatte sich als Dichter schon einen Namen gemacht. Aber dass auch der Militär (Oberstleutnant) Münchhausen dieses Mitteilungsgenre wählt, und dabei in vollendetem klassischem Rhythmus schreibt, wobei beide, vornehmlich mit unterschiedlichen Formen des Endreims, dem Harmoniebedürfnis der aufkeimenden Romantik schmeicheln, das entlockt nicht nur behagliches, erbauliches Schmunzeln, sondern auch Anerkennung.
Diese sprachlich so edle und niveauvolle Konversation kann man durchaus als Kontrapunkt sehen zu der heutigen zunehmenden sprachlichen Verwilderung in allen Lebensbereichen, die Schule eingeschlossen. Vielleicht kann eine solche Lektüre dazu anregen, wieder Briefe zu schreiben, auch ohne Versmaß und Reim, statt sich den neuen Medien in all ihrer Unzulänglichkeit und „Unmenschlichkeit“ hinzugeben.
Sehr erhellend bzw. wissenswert sind die vielfältigen erklärenden Anmerkungen, wobei insbesondere die „Stellenkommentare“ dem Leser viel an interessantem Hintergrund liefern.
Insgesamt ein Schatzkästchen für denjenigen, der sich für die hessisch-thüringische Geschichte interessiert, für ihre Grenzgänger und - natürlich - eine Ahnung davon bekommen möchte, was es denn mit einer klassischen Männerfreundschaft auf sich hat.

Roland Siebert, Rektor i. R., Neuental


Meinung zu "Andreas Wiß: Gedichte"

Ihre exzellente Analyse, das gute Bemühen, dem Wiß gerecht zu werden, ihn nicht nachträglich himmelhochjauchzend auf ein konstruiertes hohes Podest zu heben und b) nicht etwa das Gegenteil zu machen und ihn spöttische als plumpen Gelegenheitsverseschmied zu denunzieren, erfreute mich und verdient meine Anerkennung.

Peter Drescher, Schriftsteller, Tiefenort



16.6.2010, Mittwoch

Präsenz im deutschen Buchhandel

Unsere Bücher können Sie über diese Seite bestellen, über Internetbuchhandlungen und natürlich über jede deutsche Sortimentsbuchhandlung. Innerhalb weniger Tage sind unsere Bücher bei Kunden in ganz Deutschland. Als junger und individueller Verlag können wir unsere Bücher nicht in den großen Handelsketten oder flächendeckend im Buchhandel platzieren. Deshalb seien heute einige Buchhandlungen genannt, in denen unsere aktuellen Neuerscheingungen vorhanden sind und wo der interessierte Käufer einen prüfenden Blick hineinwerfen kann.

Das Buch "Seume und Münchhausen" ist vorhanden in den Buchhandlungen / Museumsläden:
Grimma: Göschenhaus
Heidelberg: Buchhandlung Himmelheber, Theaterstraße
Lützen: Museum, Schloss
Leipzig: Buchhandlung Bachmann, Markt
Paris: Marissal Bücher / Librairie Allemande, rue Rambuteau
Schmalkalden: Lutherbuchhandlung, Lutherplatz; Buchhandlung Lesezeichen, Weidebrunner Gasse
Vacha: Rhönbuchhandlung

Das Buch "Das Gespenst vom Frankenstein" ist vorhanden in den Buchhandlungen:
Bad Salzungen: Buchhandlung Laßmann, Markt
Schmalkalden: Lutherbuchhandlung, Lutherplatz; Buchhandlung Lesezeichen, Weidebrunner Gasse
Vacha: Rhönbuchhandlung

Alle anderen Buchhandlungen können unsere Bücher innerhalb weniger Tage beziehen!

28.5.2010, Freitag

Seumes Erbe im Juni 2010

Seumes 200. Todestag nähert sich rasch. Am Sonntag, 13. Juni, kann man diesem deutschen Schriftsteller oberen Ranges gedenken... Dem Interessierten bietet sich dabei im Juni allerlei "Seume'sches": Vom 3. bis 5. Juni veranstaltet die Seume Gesellschaft in Leipzig eine Tagung. Thema ist des Dichters Beziehung zur alten sächsischen Wissens- und Buchstadt. Der Titel, "Hier sitze ich wieder in meiner Klause", spielt auf das Los eines jeden Dichters an, auf die einsame Tätigkeit des Schreibens. Der Höhepunkt wird ein Festakt am 3. Juni um 19 Uhr im Rathaus zu Leipzig sein (Informationen unter www.seume.de).

Der Wolff Verlag, sprich Verleger Robert Eberhardt, kann aus organisatorischen Gründen leider nicht teilhaben, doch wird unser jüngst erschienenes Buch "Seume und Münchhausen" präsent sein. Mehr Seume gibt es weiterhin im MDR Kulturradio Figaro und an allerlei anderen Orten. Des Dichters heutige Bewahrer und Freunde hoffen, dass das Jubiläum Anlass sein wird, ihn neu zu entdecken. Wir werden, nachdem sich die Festivitäten ein wenig gelegt haben werden, im August mit einigen Lesungen den heiteren Dichtergedenkreigen fortführen. Termine finden Sie bereits auf dieser Internetseite, weitere werden folgen. Doch für den Juni: Viel Spaß mit Seume, am besten im Doppelpack mit seinem Freund Karl Freiherr von Münchhausen: "Seume und Münchhausen".

26.5.2010, Mittwoch

Rezension "Das Gespenst vom Frankenstein"

Unsere Neuerscheinung "Das Gespenst vom Frankenstein" ist eine modern geschriebene Gespenstererzählung, die um das Jahr 1900 auf und um den Hausberg der Stadt Bad Salzungen spielt, dem sagenumwobenen Frankenstein. Eine unabhängige und lobende Rezension können Sie mit dem unten stehenden Artikel lesen, der am 20.5.2010 in der Lokalausgabe Bad Salzungen der Südthüringer Zeitung und des Freien Wortes erschienen ist. Einen besonderen Reiz attestiert die Rezensentin der Geschichte, die den Leser "fesselt". Wir freuen uns über die positive Bewertung und hoffen auf viele Leser und Käufer, denn für einen kleinen und individuellen Verlag ist der Erfolg jedes einzelnen Projektes von großer Bedeutung. Das Buch ist über jede deutsche Buchhandlung zu beziehen, versandkostenfrei auch einfach mit einer Bestellung über diese Seite.

20.5.2010, Südthüringer Zeitung / Freies Wort

5.5.2010, Mittwoch

Buchpräsentation "Seume und Münchhausen"

Großen Zuspruch fand die erste Lesung und zugleich Buchpräsentation von "Seume und Münchhausen" im Kunsthaus am Markt in Schmalkalden. Die benachbarte "Todenwarthsche Kemenate" ist der authentische Ort des einzigen persönlichen Zusammenseins von Seume und Münchhausen in Europa. Die historische Bedeutung der Thüringer Stadt für diese außergewöhnliche Dichterfreundschaft verdeutlichte Robert Eberhardt. Eine Lichtbildprojektion ergänzte seine Ausführungen und gelesenen Ausschnitte mit Bildmaterial, das über die im Buch enthaltenen Abbildungen hinausging. Als Gast durfte mit Frau Gabi Pahnke auch ein Vorstandsmitglied der Seume Gesellschaft zu Leipzig begrüßt werden. Alles in allem ein gelungener Auftakt für eine kleine Lesereihe, die sich über die nächsten Monate erstrecken wird. Die Termine der Lesungen finden Sie unter "Seume-Jahr 2010".

Nachfolgend zwei Zeitungsartikel über das Buch und die Lesung:

27.4.2010 Südthüringer Zeitung / Freies Wort (Zum Vergrößern darauf klicken)

Südthüringer Zeitung / Freies Wort (Zum Vergrößern darauf klicken)

Dienstag, 4.5.2010

Lesung in Bad Salzungen

Heute möchten wir Ihnen eine Nachbetrachtung unserer letzten Lesung bieten. Am Donnerstag las Liselotte Riedel aus ihrer heimatlichen Geistererzählung "Das Gespenst vom Frankenstein" in der Stadt- und Kreisbibliothek Bad Salzungen. Der gewählte Nachmittag war der wärmste des bisherigen Jahres, doch trotzdem füllte sich der Raum und rund 25 Interessierte lauschten dem Gelesenen. Ein kurzer Vortrag über das Geschlecht der Frankensteiner, deren dynastische Blüte in das 13. Jahrhundert datiert, ergänzte die unterhaltsamen Buchabschnitte, die Liselotte Riedel vorlas. Wie man sich als Autor einem von Sagen umwobenen Ort nähert und den heutigen Lesern eine unterhaltsame Erzählung bietet, hat die Autorin mit dem Buch gekonnt vorgeführt Für 8,90 Euro ist es über uns oder den Buchhandel zu erwerben.

Dr. Liselotte Riedel liest aus ihrem Buch.

Lesung in Bad Salzungen

15.4.2010, Donnerstag

Buchpräsentation am 23. April 2010

Am 23. April erscheinen unsere zwei Neuerscheinungen. Im heutigen Beitrag wollen wir Sie über das Buch "Seume und Münchhausen" informieren. Was in dem Buch steht, können Sie auf der Seite Seume-Jahr 2010 lesen. Doch warum überhaupt ein Buch über Seume? Was macht die Beschäftigung mit dem 200 Jahre Toten lohnenswert?
Seume ist ein besonderer Autor, der abseits des Klassischen und Romantischen seiner Zeit steht. Er war kein offensiver Verteidiger der Französischen Revolution, doch aus eigenem Erdenken und Leben Redner einer postfeudalen, republikanischen und freiheitlichen Bürgergesellschaft. Er war ein Abenteurer des Lebens, der dem Bild eines in behaglicher Lebensrealität schreibenden Literaten nie entsprach. Sein eigenwilliges und manchmal mürrisches Wesen machten es ihm nicht leicht und auch die Nachwelt beschäftigte sich bisweilen nur wenig mit ihm.
Unter seinen schreibenden Zeitgenossen kann man ihn getrost als den "Reisenden" und "Wanderer" bezeichnen: Als junger Mann weilte er in Amerika und später durchschritt er halb Europa zu Fuß, nach Sizilien ebenso wie in skandinavische Ferne. Und schließlich war er ein Mensch mit hohen Idealen, festen Standpunkten und damit auch Opfer eigener Widersprüche. In einem Brief an seinen Freund Münchhausen vom Jahresanfang 1803 formuliert er seinen Anspruch an die Literatur: „durch gründlichere Ideen endlich Gerechtigkeit und Freyheit schaffen zu helfen“. Empfehlen nicht bereits diese wenigen Stichpunkte die Lektüre? Und: Sein Freund Karl von Münchhausen ist nicht weniger interessant... Doch dazu ein andermal und ausführlich im Buch "Seume und Münchhausen".

Zum Herunterladen: Flyer zum Buch (A5) [132 KB]

16.4.2010, Freitag

Buchpräsentation am 29. April 2010

Herzlich einladen wollen wir Sie zu unsere zweiten Veranstaltung im April, der Buchpräsentation der Erzählung "Das Gespenst vom Frankenstein" von Liselotte Riedel am 29. April 2010, 16 Uhr, in der Stadt- und Kreisbibliothek Bad Salzungen. Ottokar von Frankenstein heißt das sympathische Gespenst des 13. Jahrhunderts, um das sich diese Geschichte dreht. Am Fuße der alten Ruine "Frankenstein" nahe Bad Salzungen treibt es sein Unwesen.
Liselotte Riedels Buch ist eine modern geschriebene Sagenerzählung für Jung und Alt und dürfte nicht nur im Werratal viele interessierte Leser finden. Zur Buchpräsentation wird Robert Eberhardt zudem die wahre Geschichte des Geschlechts der Frankensteiner präsentieren.

Zum Herunterladen: Veranstaltungsflyer der Lesung am 29.4.2010 in Bad Salzungen (A5) [1.456 KB]

25.3.2010, Donnerstag

Zwei neue Bücher im April

Bei uns, dem Wolff Verlag, ist es wie bei spielenden Kindern: Stellt sich für längere Zeit Stille ein, kann man sich sicher sein, dass sie etwas Größeres und Überraschendes vorbereiten. So haben auch wir nicht in gemütlicher Ruhe geschlafen, sondern in den letzten Wochen zwei neue Bücher vorbereitet. Beide erscheinen im Laufe des Aprils.
Zunächst wird die spannende und unterhaltsame Erzählung "Das Gespenst vom Frankenstein" von Liselotte Riedel auf den Markt kommen. Nach einigen Verzögerungen in der Produktion wird das Buch ab dem 10.4.2010 erhältlich sein und dürfte viele an Thüringer Geschichten und Sagen interessierte Leser finden.
Nur wenig später werden wir ein Werk präsentieren, mit dem der Wolff Verlag anlässlich des diesjährigen Seume-Jahres auf den noch viel zu wenig gelesenen Schriftsteller Johann Gottfried Seume aufmerksam machen möchte: "Seume und Münchhausen" von Robert Eberhardt.
Termine von Buchpräsentationen und Lesungen finden Sie auf der Startseite.
Mit diesen ersten Informationen wünschen wir Ihnen einen angenehmen Buchfrühling!

1.4.2010, Donnerstag

Das Bild ähnelt sich ... doch es gibt Unterschiede.

Französische Buchmesse in Paris

Auf dem 30. Salon du Livre, Frankreichs Buchmesse, schaute sich in diesem Jahr auch der Wolff Verlag um, weil Verleger Robert Eberhardt zur Zeit in Paris studiert und der Verlag von hier aus arbeitet. Wer das Frankfurter (oder auch Leipziger) Äquivalent kennt, ist zunächst überrascht: In einer einzigen Halle präsentiert sich die französische Verlagslandschaft, die sich von der deutschen erheblich unterscheidet. Wenige Großverlage bedienen hier den Markt, kaufen die Auslandslizenzen und haben entsprechend große Stände, an denen weniger ausgewählte Titel präsentiert werden als vielmehr das gesamte Programm vorhanden ist. Denn auf der Pariser Schau darf der Besucher die Bücher auch kaufen. Die kleineren Verlage präsentieren sich meist an Gemeinschaftsständen und nur einige wenige Kunstbuchtische zeigen, was fern des Mainstreams möglich ist. Ansonsten ähnelt sich das Bild: verhältnismäßig große Comic- und Mangaabteilung, Diskussion über das e-book (was man in der Pariser Metro im Verhältnis 1:100 zum gedruckten Buch sieht) und nach wie vor Freunde des inhaltsstarken, feinen Buches.

1.2.2010, Sonntag

Herta Müller auf der Frankfurter Buchmesse (Foto Robert Eberhardt)

Herta Müller und der Wolff Verlag

Was hat Nobelpreisträgerin Herta Müller mit dem Wolff Verlag zu tun? Eine kurze Anekdote soll Antwort geben: Im November las unsere Autorin Sunnihild Schmidt (Die Trollschen Schuljahre. Ein fast vergessenes Buch für Thüringen) die hochgelobte Neuerscheinung "Atemschaukel". Doch was fand sich da auf der ersten Seite? Ein grammatikalischer Fehler, der jedem Schüler angestrichen würde. Zu lesen war: ... hat mir jeder etwas gegeben und sich sein Teil dabei gedacht. Sein Teil? Nun gibt es im Deutschen das Teil und den Teil - und wenn jemand sich seine eigenen Gedanken macht, so denkt er sich seinen Teil. Umgangssprachlich hat sich freilich auch sein Teil eingebürgert, doch das Lektorat des Hanser Verlags nahm sich die Anfrage unserer Autorin zu Herzen und siehe da - in der aktuellen Ausgabe, nachdem hunderttausende Bücher schon gedruckt waren, kann der Leser auf Seite eins der "Atemschaukel" nun lesen: er dachte sich seinen Teil. Nun mögen uns alle eigenen Versehen in unseren Büchern um die Ohren gehauen werden, doch berichtenswert war sie, die Petitesse der deutschen Sprache, die Geschichte von Herta Müller und der Wolff Verlag-Autorin Sunnihild Schmidt.

14.1.2010, Donnerstag

Stephanie zu Guttenberg - auch eine Nachfahrin der Freiherren Wolff von Todenwarth, dem historischen Namensgeber des "Wolff Verlag R. Eberhardt".

Kostenloser Download

Mit unserem heutigen Blogeintrag möchten wir Ihnen einen kostenlosen Download bieten: die vom Wolff Verlag gestaltete Jahresgabe des Freundeskreises Todenwarth e.V., einem kulturell-historischen Verein aus Thüringen. Weil unser Verlagsname "Wolff" von der Familie Wolff von und zu Todenwarth entlehnt ist, möchten wir Ihnen diese historische Publikation nicht vorenthalten. Die Jahresgabe widmet sich den Stammeltern und Goethe-Ahnen Thönges Wolff und Anna Eisenberger. Sie beinhaltet neueste Ergebnisse der genealogischen Forschung. Dabei wird ausgehend von der Stammmutter Anna Eisenberger die Generationslinie bis zu Karl dem Großen geführt. Weiterhin beschäftigte die Frage: Wer waren überhaupt die Ahnen Karls des Großen, auf welche Personen gründeten die Karolinger ihre Abstammung? Auch wenn hierbei historisch sichere Pfade verlassen werden, sind die (fiktiven) Vorfahren wegen Vermehrung der Jahrhunderte und quantitativer Verringerung möglicher Ahnen nicht unmöglich, gar wahrscheinlich. Laden Sie sich also die Jahresgabe 2009 herunter und lesen Sie von Vorfahren und Nachfahren derer von Todenwarth (als Nachfahrin wurde 2009 beispielsweise Stephanie Freifrau von und zu Guttenberg, Gattin des deutschen Verteidigungsministers, ermittelt).

Download: Jahresgabe 2009 des Freundeskreises Todenwarth e.V. [1.264 KB]

9.1.2010, Freitag

Winter 2010 am Grabe von Wiß' Zeitgenossen Heinrich von Kleist am Kleinen Wannsee in Berlin.

"Winternacht" von Andreas Wiß

Der Winter hat Europa im Griff. Millionen Menschen wärmen sich vor heimischen Kaminen und Heizungen. Wir möchten Ihnen das Gedicht "Winternacht" unseres Autors Andreas Wiß präsentieren (enthalten im 2008 erschienenen Buch "Gedichte").
In diesem Werk lesen wir, wie Kälte und Eis vor 200 Jahren die Menschen existenzieller angriff als dies weitgehend heute der Fall ist. Andreas Wiß beschreibt den Winter ausführlich in seiner eisigen, die Natur und den Menschen lähmenden und gefährlichen Kälte. Als Theologe fragt er, wo sich denn hier ein Sinn, das Wirken eines guten Allmächtigen, erkennen lässt. Die letzten beiden Strophen machen klar, dass der geschilderte Winter der Natur allegorisch auch für schwierige Lebens und Geistessituationen steht. Ein lesenswertes Gedicht für kalte Winterabende:

WINTERNACHT


Tief begraben liegt im Todtenkleide
Kalt und starr die letzte Lebensspur,
Trauernd, arm und einsam sitzt die Freude
In der ausgestorbenen Natur.

Wie ereilt von einem grausen Fluche,
Liegt sie da, die jüngst so reich und mild,
Tief verarmt, und ach! vergebens suche
Ich den Schatten von ihrem Bild.

Stieg nicht dort noch im Triumph der Wonne
Jüngst der Tag in seine Rosenwelt?
Hing nicht Luft an jedem Strahl der Sonne,
Schöner Frieden um ihr Schlummerzelt? –

Tausend Formen, Wonne der Gemüther,
Feierten ein stilles schönes Seyn;
Und des Haines seelenvolle Lieder
Weihten ihn zum Paradiese ein.

Ach, und jetzt! – Welch schreckliches Verwandeln!
Kennst, Natur, du deine Stätte noch?
Darf die Macht so feindlich mit dir handeln,
Jene Macht, die so dich niederbog? –

Längst verhallt sind deine Lebenslieder,
Todt und wüst ist deine Rosenwelt;
Nur ein bleicher Mondstrahl fällt hernieder,
Schimmernd durch das große Todtenfeld.

Schau, was ists, was dort am Horizonte
Wie ein schwarzer Riesengeist entsteht?
Ist’s ein Dämon, den die Hölle lohnte,
Daß der Erde Unglück er erspäht?

Nein – ach! Wolken, finstre Luftvergeuder,
Wälzen sich dort schwarz und wüst herauf,
Eines fernen Sturmwinds Riesenschleuder
Jagt sie wild am Horizont hinauf.

Sieh es drängt in dicke Wolkenringe
Scheu der Mond sein Strahlenhaupt hinein;
Stark und stärker rauscht die finstre Schwinge,
Schrecklich bricht des Sturmes Macht herein.

Vor der Wuth, die nur Tyrannen zeigen,
Wenn der Tag ihr schwarzes Werk erblickt,
Müssen sich des Waldes Häupter neigen,
Daß er sie, der Wilde, nicht erdrückt.

Und er schüttelt grimmig hier der Eiche,
Dort der Kiefern schwarz bekränztes Haupt,
Ja, der höchste Frevel an der Leiche
Der Natur dünkt selbst ihm noch erlaubt.

Finstre Macht! Darfst du so kalt gebieten?
Wer gab dir dies schreckliche Gericht?
Gönnst du selbst im Grabe keinen Frieden
Der Natur, die wehrlos vor dir liegt? –

Sieh! Da stehn sie, die entlaubten Wälder,
Halten dir zeriß’ne Kronen vor,
Und verwaiste, ausgestorb’ne Felder
Blicken stumm, verklagend dich, empor.

Und wenn doch ein hoher Sinn hier wohnte,
Lebenssinn, kein wildes Ungefähr!
Wenn die Huld auf der Vernichtung thronte,
Die der Fuß nur ihres Thrones wär’?

Ja so kann, so soll die Huld ich feyern!?
Eine Huld in diesem wüsten Licht? – –
Traun! Sie ist’s, trotz diesen dunklen Schleyern,
Welche hehr zu meinem Geiste spricht.

Sie, die hohe, wallt in dieser Wüste,
So wie dort, wo Sonn’ an Sonne blitzt,
Diese Wildniß ist nur das Gerüste
Ihres Throns, auf dem sie segnend sitzt.

Blick dort hin, aus drängenden Gewalten
Dämmert still ein milder Tag herauf, –
Muß ein neues Leben sich gestalten,
Doppelt süß durch seinen Wechsellauf.

O das ists, was selbst noch zarten Frieden
Um den Schauplatz der Verwüstung schlingt,
Was, wenn selbst das Theuerste geschieden,
Stille Ruh’ in arme Hütten bringt.

Mir auch wird des Lebens Winter nahen,
Kalt und starr wird meine Hülle seyn,
Doch des Lenzes, den die Glaub’gen sahen,
Hoff’ auch ich dereinstens mich zu freun.

Mögen dann verborgene Gewalten
Feindlich jedes Leben hier bedroh’n,
Unerschüttert unter Schreckgestalten
Steht der Geist, – er ist des Himmels Sohn.

18.12.2009, Freitag

Wir wünschen unseren Lesern frohe Weihnachten und einen guten Wechsel ins neue Jahrzehnt!

2010 werden wir unsere Produktion steigern und einige Bücher mehr veröffentlichen. Das erste Werk im Januar wird in die Thüringische Sagen- und Gespensterwelt führen. Seien Sie gespannt!

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6.11.2009, Freitag

In Deutschlands Konsumtempeln hat das Weihnachtsgeschäft bereits begonnen. Wir wollen Sie deshalb nochmals auf unser im Dezember 2008 erschienenes Buch "Andreas Wiß: Gedichte" aufmerksam machen. Als Festeinband mit Lesezeichen sind die Gedichte und die Biografie des Dichters, der von 1788 bis 1816 lebte, ein schönes Geschenk für Weihnachten. Lesen Sie hierzu zwei Zeitungsbeiträge aus dem vergangenen Jahr:

04.09.2009, Freitag

Todenwarth - am Denkmaltag Ziel vieler Geschichtsinteressierter

Verlagsstand am "Tag des offenen Denkmals"

Herbstzeit ist Lesezeit! Nachdem der Sommer Deutschland verlassen hat, erlaubt die gemütliche Stimmung regnerischer Tage wieder die ein oder andere Lesestunde. Der Wolff Verlag beendet die Sommerpause mit einem Stand am "Tag des offenen Denkmals" am Sonntag, 13.09.2009, auf dem Gelände des historischen Landschlösschens Todenwarth an der Bundesstraße 19 zwischen Eisenach und Meiningen. Zwischen 11 und 17 Uhr können an diesem Tag die zwei Publikationen des Verlags (bei Wunsch auch signiert) erworben werden und es wird einen antiquarischen Büchermarkt geben. Und natürlich wird es an diesem Tag auch um allerlei Historisches gehen...

Infos zum Denkmaltag: www.tag-des-offenen-denkmals.de

07.07.2009, Dienstag

Eine Lesermeinung zu unserer aktuellen Neuerscheinung "Die Trollschen Schuljahre" wollen wir Ihnen nicht vorenthalten. Der Text erschien am 7.7.2009 als Leserbrief in der Südthüringer Zeitung / Freies Wort, Lokalteil Schmalkalden.

Präzise und authentisch

Als Nordhesse, der über 30 Jahre Lehramtsreferendare u. a. in Erdkunde am Studienseminar Korbach/Borken ausgebildet hat, bin ich jetzt auf das in der Heimatzeitung besprochene Heimatbuch "Die Trollschen Schuljahre" gestoßen. Anfangs etwas skeptisch wegen des recht engen lokalen Bezugs der Schilderungen machte mich das von Sunnihild Schmidt herausgegebene Buch immer neugieriger. Denn ich merkte, dass hier ein wahrer Schulmeister (im besten Sinne des Wortes) seine innige Verbundenheit, wenn nicht Liebe, zu seiner Heimat in eine ungemein lehrreiche Abhandlung hat einfließen lassen.
Selbst für einen Nicht-Schmalkalder lesen sich die topografischen, historischen, geologischen und orographischen Beschreibungen und Erläuterungen zu seiner Heimat so präzise und authentisch, dass man einfach weiterlesen muss, weil man ganz allgemeine Einsichten gewinnt von Dingen, die man bisher nur als Halbwissen mit sich herumtrug. Für den Wanderer, den an der Natur interessierten Touristen und natürlich auch für heutige Schüler und Studenten ist das Buch nicht nur ein Quell von Erkenntnissen, sondern auch eine Aufforderung zum genaueren Hinsehen.
Und noch etwas: Dieses so authentische Werk scheint mir dazu angetan, die Identifikation der Menschen mit ihrem Lebensraum zu vertiefen. Das ist deshalb von großer Bedeutung, weil das Engagement der Alten und der Jungen für das Gemeinwohl signifikant davon bestimmt wird. Anders gesagt, unsere Vereine, Gruppen, Verbindungen, Gremienarbeit sowie das gesamte gesellschaftliche Miteinander schöpfen ihre Vitalität und ihr Funktionieren letztlich aus dem Stolz auf das Bild und die Errungenschaften ihrer Heimat.
Das Buch gewordene Vermächtnis Max Trolls wird deshalb zur rechten Zeit an uns weitergegeben.

Roland Siebert, Rektor i.R., 34599 Neuental, Forsthaus Landsburg

02.07.2009, Donnerstag

1510 heiratete Thönges Anna Eisenberger Zeichnung aus der "Chronik Eisenberger"

Vortrag über den Goethe-Ahne Thönges Wolff

Am 12. Juni referierte Robert Eberhardt über den Militär und Beamten Thönges Wolff zur Todenwarth. Als Stammvater der Familie Wolff von Todenwarth ist er nicht zuletzt Namensgeber unseres Verlags. Erstmals wurde der Goethe-Ahne ausführlich erforscht und in seinen regionalen wie zeitlichen Kontext gestellt - war er doch ein Zeitgenosse Luthers, begleitete Landgraf Philipp den Großmütigen auf dem Wormser Reichstag 1521, beherbergte angeblich auf der Festung Rüsselsheim den französischen König Franz I. während der Wahl des deutschen Königs 1519 und machte sich ansonsten einen Ruf als guter Militärmann, aber auch als tyrannischer Verwalter.

Eine Zusammenfassung des Vortrags lesen Sie hier:
Thönges Wolff - ein Ahne Goethes

31.05.2009, Sonntag

"Die Trollschen Schuljahre" an Thüringer Kultusminister überreicht

Verleger Robert Eberhardt überreichte vergangene Woche unsere Neuerscheinung ("Die Trollschen Schuljahre" von Sunnihild Schmidt) in Erfurt an Herrn Bernward Müller, Kultusminister des Freistaates Thüringen.

Damit ist die Hoffnung verbunden, dass der engagierte Reformpädagoge Max Troll (1867-1934) in das Bewusstsein zurückkehrt, auch an entscheidener Stelle, wo heute über Prioritäten in der Wissensvermittlung entschieden wird und Lehrpläne erstellt werden.
Gerade angesichts eines dynamischen Wachstums an Wissen und der daraus notwendigen Auswahl des Lehrstoffes ist Trolls Anliegen aktueller denn je: Grundschüler die Welt anhand lokaler Beispiele lehren und auch in höheren Klassenstufen einen lokalen Zugang zum Lehrstoff ermöglichen sowie bei geographischen und geschichtlichen Themen regionale Gegebenheiten intensiv einzubeziehen.

Zudem konnte Kultusminister Müller mit dem Buch ein Produkt aus der Kulturbranche Südthüringens entgegennehmen, deren Wahrnehmung in der Landeshauptstadt im Wettbewerb mit den kulturellen Leuchttürmen Mittelthüringens nicht immer gegeben ist.

"Die Trollschen Schuljahre" in Erfurt: Thüringens Kultusminister Bernward Müller und Verleger Robert Eberhardt mit dem Buch

17.05.2009, Sonntag

Vortrag am 12. Juni

Am 12. Juni, 20 Uhr, redet Robert Eberhardt über den Stammvater der Familie Wolff von Todenwarth, Thönges Wolff. Zu diesem Vortrag auf dem Familiensitz Todenwarth (an der B19 zwischen Eisenach und Meiningen nahe Schmalkalden) laden wir alle Interessierten und Freunde unseres Verlags herzlich ein!

Zum Vergrößern der Einladung bitte darauf klicken!

10.05.2009, Sonntag

Erfolgreiche Vorstellung von "Die Trollschen Schuljahre"

Rund 115 Personen füllten am vergangenen Freitagabend den historischen Rathaussaal der Stadt Schmalkalden bis auf den letzten Stuhl. Die Präsentation unserer Neuerscheinung "Die Trollschen Schuljahre" war ein voller Erfolg. Und das, obwohl nur eine Dreiviertelstunde vor Beginn ein heftiges Donnerwetter die Region unter Wasser setzte. Nicht immer betritt ein Buch mit solch einem (meteorologischen) Paukenschlag die Lesewelt!
Besonders freute uns, dass etwa die Hälfte der Besucher junge Menschen waren: Schüler und Studierende, die sich für das erste Buch ihrer ehemaligen Lehrerin Sunnihild Schmidt interessierten. So konnte die Chance genutzt werden, um vor jungem und älterem Publikum über den Rektor Max Troll, seine pädagogischen Ideen und allgemeine Bildungsfragen zu sprechen.
Wir danken allen Besuchern für ihr Interesse und Erscheinen und hoffen nun auf eine breite Aufnahme des Buches, das pädagogische Fragen und heimatkundliche Themen verbindet.

Den Pressebericht (Südthüringer Zeitung / Freies Wort) über die Veranstaltung finden Sie hier [253 KB] .

Hier einige Impressionen der Veranstaltung:

Begrüßung von Prof. Heinrich Klose und Gattin (Präsident der Hessischen Akademie für Forschung und Bildung im ländl. Raum)

Begrüßung von Gästen

Gratulation einer Schülerin an ihre Lehrerin

Vertreter des Deutschen Alpenvereins (Troll war ein sehr engagiertes Mitglied des Vereins)

Blick ins Publikum II

Blick ins Publikum mit den beiden die Präsentation begleitenden Gitarristinnen

Sunnihild Schmidt bedankt sich mit einem eigenen Gemälde bei Verleger Robert Eberhardt (Foto: Margit Dressel)

Blick ins Publikum III

Beim Signieren hier für Harry Kaupert, ältester Stadtrat Schmalkaldens

17.04.2009, Freitag

Flyer zum Buch und Einladung zur Präsentation Für Großansicht bitte anklicken.


16.04.2009, Donnerstag

Universitätsbibliothek Heidelberg

Vortrag über Weimar und Goethe in Heidelberg

Zwar keine Veranstaltung des Wolff Verlags, aber für alle Interessenten empfehlenswert:
Vortrag von Robert Eberhardt am 23. April (Do) um 19:15 Uhr in der Universitätsbibliothek Heidelberg (Vortragsraum Untergeschoss).
Thema: Weimar zu Goethes Zeiten. Bekannte und weniger bekannte Einwohner, Plätze und Ereignisse. Ein Spaziergang mit Lichtbildern.
Mit dem Vortrag soll ein Streifzug durch das klassische Weimar unternommen, zentrale Orte vorgestellt und ihre Bedeutung um 1800 erklärt werden. Der Vortrag ist eine Veranstaltung der Goethe Gesellschaft Heidelberg.

26.3.2009, Donnerstag

Urheberrecht in Google-Zeiten

Der globale Zugriff auf Wissen und die digitalen Möglichkeiten des Publizierens eröffnen neue Dimensionen des Kulturtransfers, der wissenschaftlichen Forschung und der Teilhabe an einer weltweiten Wissensgesellschaft. Doch dürfen dafür hart erkämpfte Rechte von Urhebern aufgegeben werden? Autoren und Verleger könnten beim Fortschreiten der derzeitigen Entwicklung (international besonders vorangetrieben durch Google) ihrer Grundlage beraubt werden. Deshalb unterzeichneten wir den Heidelberger Appell des Institut für Textkritik (Heidelberg) für die freie Wahl der Publikationsform von Texten und die strikte Wahrung von Urheberrechten.

Hintergrundinformation: Hannes Hintermeier, Die Google-Strategie. Das Teuflische an diesem Plan, FAZ, 18.3.2009

Der Heidelberger Appell: Für Publikationsfreiheit und die Wahrung der Urheberrechte

25.03.2009, Mittwoch

Thüringer Tag der Literatur

Frühzeitig wollen wir Sie auf die "Woche des Lesens" in Thüringen aufmerksam machen (20. bis 26. April 2009). Aus dem erfolgreichen "Thüringer Tag der Literatur 2008" ist schon im zweiten Jahr eine ganze Lesewoche geworden. Mit der Aktion soll die Leseinitiative des Thüringer Kultusministeriums Lust auf Lesen nachdrücklich unterstützt werden und mit dem Tag der Literatur (25. April 2009) ein Akzent auf die Beschäftigung mit Thüringer Literatur gesetzt werden. Auch wenn wir (noch) keine Veranstaltung beisteuern, sei Ihnen das vielfältige Angebot ans Herz gelegt. Alle Termine finden Sie auf der Seite des Thüringer Literaturrats.

06.01.2009, Dienstag

Mit guten Wünschen begrüßen wir Sie im Jahr 2009! Das erste Buch unseres Verlages, Andreas Wiß' Gedichte, ist publiziert und in drei Veranstaltungen präsentiert worden (Presseberichte siehe Presse). Noch in der ersten Jahreshälfte erscheint das zweite Buch des Wolff Verlags.

Buchpräsentation in Schmalkalden am 12.12.2008 im Rathaussaal

Andreas Wiß, Rintelns letzter Student als Buch wieder zurückgekehrt an die Weser

Aktuelles - Archiv (2008)



Beiträge aus dem Jahr 2008