Die Schöne Philosophie

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Autor: Malte Oppermann
mit einem Epilog von Martin Mosebach
208 Seiten, 12x19cm
Erscheinungsdatum: 1.12.2014
ISBN: 978-3-941461-15-4
19,90 Euro
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Wir haben uns daran gewöhnt, einen flüchtigen Augenblick oder die vorübergehende sinnliche Anwesenheit eines Individuums als besondere Fälle der ständigen Anwesenheit abstrakter Entitäten zu betrachten. In erster Linie der Materie, die sich in Raum und Zeit unablässig wandelt, und die Individuen als Erscheinungen hervorbringt. Wie aber wäre es, wenn die augenblickliche Anwesenheit einer sinnlichen Realität doch mehr wäre, als eine bloße Erscheinung?

Malte Oppermanns philosophischer Entwurf DIE SCHÖNE PHILOSOPHIE deutet in einem provozierenden Parforceritt an, was es heißt, diesen Gedanken radikal ernst zu nehmen. So wie es etwa Ernst Jüngers Nigromontanus lehrt: den Sinnen zu trauen, und die Realität des Augenblicks und Individuums vor und über alle Abstraktion zu stellen.

In seinem Buch entwickelt Malte Oppermann in 376 konzentrierten Segmenten und Aphorismen eine Philosophie des Augenblicks, die von der Unteilbarkeit des Wirklichen ausgeht. Unser Griff nach der unvordenklich-individuellen Wirklichkeit des Augenblicks wird als ein Verfehlen gedeutet; als Bewegung, die über den Moment hinausgeht.

Ein Buch über flüchtige Schönheit, Macht und Ohnmacht der Phantasie und das Geheimnis der zeitlichen Dauer, ein subtiler Paukenschlag, beeinflusst unter anderem von Kierkegaard und Nicolás Gómez Dávila.

Das Buch gliedert sich in acht Teile: Vom Individuum, Von der Form, Von der Anmaßung, Verlangen, Der philosophische Ehebruch, Der Schatten der Geliebten, Auf dem Schlachtfeld der Formen, Von der Kunst.

Mit einem Epilog von Martin Mosebach: „Schöne Schatten. Eine platonisch-unplatonische Phantasie”.

Autor

Malte Oppermann, geboren am 12. Mai 1988 in Celle, Studium in Frankfurt am Main, Leipzig und München, lebt zurzeit in München.

Buchvorstellung: 30.1.2015, 19:15 Uhr, Institut St. Phillip Neri, Berlin

Besprechungen

1.7.2015, Die Tagespost